Sachsen-online-Treffen am 19. September

Aufgrund der gesundheitlichen Lage kann in diesem Jahr kein Sachsentreffen stattfinden. Aus diesem Grund hat sich das Siebenbürgenforum dafür entschieden, am Samstag den 19. September, dem Tag an dem das Sachsentreffen in Großau stattfinden sollte, ein digitales Sachsen-online-Treffen auszurichten. Unter dem Motto „Gemeinschaft verbinden – Abstand überwinden“ wird es ab 16 Uhr auf Facebook und Youtube einen Livestream mit Grußworten, einer Andacht und einem bunten Kulturprogramm, sowie mit Beiträgen aus unterschiedlichen Ortschaften zu sehen geben. Um dem Livestream zu folgen, muss auf Youtube der Kanal „Demokratisches Forum der Deutschen in Siebenbürgen“ oder auf Facebook die Seite „Siebenbürgenforum“ geöffnet werden.

Vertreterversammlung des Siebenbürgenforums

Die erste ordentliche Vertreterversammlung des Siebenbürgenforums im Jahr 2020 ist für Samstag, den 29. August 2020, um 14 Uhr, geplant. Veranstaltungsort ist der Hof des Friedrich-Teutsch-Hauses in der Str. Mitropoliei Nr. 30.

Auf der Tagesordnung stehen Berichte und die Planung eines digitalen Angebots anstatt des Sachsentreffens 2020. Die Vertreterversammlung wird den Vorsitzenden und die stellvertretenden Vorsitzenden des DFDS sowie die Vorsitzenden der Kommissionen wählen und den Vorstand bestätigen.

Die Vertreterversammlung findet statt, wenn die gesundheitliche Lage und die staatlichen Bestimmungen es zulassen.

Vertreterversammlung des Siebenbürgenforums

Die zweite ordentliche Vertreterversammlung des Siebenbürgenforums im Jahre 2019 wird am Samstag den 23. November in Hermannstadt beim Forumssitz im Spiegelsaal, mit Beginn um 11.30 Uhr, stattfinden.

Auf der Tagesordnung stehen der Bericht des Vorsitzenden, der Kommissionsleiter und der Saxonia-Stiftung, die Planung des Sachsentreffens 2020, die Festlegung des Mitgliedsbeitrags, der Haushaltsentwurf für das Jahr 2020, und Verschiedenes.

Die Vertreterversammlungen sind öffentliche Veranstaltungen. Berechtigt an den Diskussionen und den Abstimmungen teilzunehmen sind die Vorstandsmitglieder und die Delegierten der Zentrumsforen.

Ebenfalls am 23. November wird der Vorstand des Siebenbürgenforums sowie der Planungsausschuss für das Sachsentreffen 2021 tagen.

Eine Baustelle als Zeichen der Hoffnung

Festgottesdienst in der Bistritzer evangelischen Kirche: An den Seiten verhüllen Leintücher gnädig die Gerüste. Der Orgelprospekt ist leer und mit Folie abgedeckt, an der Stelle des Altars prangt nur ein Bild. Im Eingang rieselt auf so manchen Besucher ein wenig Sand herunter… Stolz, als würden sie die Baustelle gar nicht bemerken, schreiten die Pfarrer, die Ehrengäste, die Trachtenträger ein. Die Kirche füllt sich bis auf den letzten Platz. Von den Seiten flankieren schmucke Zunft- und Nachbarschaftsfahnen die versammelte Gemeinschaft, deren Mitglieder aus ganz Rumänien, Deutschland und Österreich, ja sogar aus Kanada angereist waren: Hauptsache gemeinsam!

„Gemeinsam – Gedenken – Aufbauen“: Unter diesem Motto stand in diesem Jahr das 29. Sachsentreffen in Bistritz/Bistrița, das sich vom Freitagabend bis zum Sonntag (20.-22. September) erstreckte, da auch die Regionalgruppe Nordsiebenbürgen-Nösen des HOG-Verbands auch zu einem Nordsiebenbürger Treffen geladen hatte. Die Wahl des Datums reflektiert den zweiten Aspekt des Mottos – Gedenken: Hier, vor genau 75 Jahren, vom 20. bis 23. September 1944, wurden die letzten Nordsiebenbürger Sachsen  von der Deutschen Wehrmacht vor der vorrückenden Roten Armee evakuiert. 35.000 wurden auf den Weg gebracht, 860 blieben. Einige wurden, als die Russen einen Teil Österreichs besetzten, wieder zurückgeschickt. Manche von ihnen erwartete 1945 die Deportation in die ehemalige Sowjetunion…

Dem Gedenken an die Flucht widmeten sich gleich zwei Veranstaltungen: die vor dem 2014 aufgestellten Denkmal des Bildhauers Mircea Mocanu am Dominikanerplatz, dem in diesem Jahr zehn Tafeln mit den Ortsnamen und der Anzahl der Geflüchteten hinzugefügt worden waren,  und der Vortrag von Horst Göbbel im Kulturhaus, der als „Zeitzeuge“ zum Thema berichtete: Er und seine Zwillingsschwester Erika hatten während der Evakuierung in einem Viehwaggon das Licht der Welt erblickt. Die Flucht der Siebenbürger Sachsen markierte „das Verschwinden einer Welt, die nie wiederkehrt“, bedauert Bürgermeister Ovidiu Crețu. Der Verlust wirke sich bis heute auf das Alltagsleben der Stadt Bistritz aus. Stadtpfarrer Johann Dieter Krauss ergänzt: „Als die Ostfront Nordsiebenbürgen überrollte, veränderte sich das Weichbild der von den Siebenbürger Sachsen gegründeten Ortschaften grundlegend.“

„Sie sind nicht allein“

Warme Worte vertreiben bald die eisige Kälte in der Kirche. Pfarrer Krauss erinnert an die Zeit nach dem dramatischen Brand des Turms im Juni 2008. „Sie sind nicht allein – und wir lassen Sie nicht allein“, tröstete ihn ein Anruf aus dem fernen Australien. Dreimal läutete das Telefon aus Deutschland und Hans Georg Franchy, Vorstand der HOG-Bistritz-Nösen, verkündete: „Wir haben das Geld für die erste Glocke bei-sammen“. Dann für die zweite, die dritte. Neben Sachsen aus aller Herren Länder beteiligten sich die Bundesrepublik Deutschland, die evangelische Landeskirche, der rumänische Staat, das Rathaus Bistritz am Wiederaufbau. Heute ist der höchste mittelalterliche Kirchturm des Landes, als einziger mit einem Aufzug ausgestattet, nicht zu übersehen, betont Bischof Reinhart Guib. Und in zwei Jahren wird die Kirche, heute noch Baustelle, eine Perle unter den Kirchen Siebenbürgens sein. „Dies – aber auch die sechs Theologiestudenten im ersten Semester und die vier neuen Vikare, die dieses Jahr ihr Amt antreten – macht Hoffnung für die Zukunft!“

An ihre „Brüder und Schwestern“ richtet sich Hildegard Servatius-Depner in ihrer Predigt. Auf dem Dorf sei diese Anrede früher üblich gewesen, erklärt sie, „Bruder Misch“ oder „Schwester Maja“. Heute schließt die Pfarrerin auch Rumänen, Ungarn und andere Ethnien, die jüngere wie die ältere Generation, als „Brüder und Schwestern unter Christus“ explizit mit ein. Könne es eine schönere Anrede geben?

Dem Herrgott scheint‘s zu gefallen: Nicht nur, dass plötzlich ein Lichtstrahl das dunkle Kirchenschiff durchdringt und auf einer Fahne und einigen Gesichtern ruhen bleibt. Auch der anschließende Trachtenzug defiliert in strahlendem Sonnenschein.

„Wir sind heute alle Sachsen!“

Auf der Bühne am Hauptplatz kommen Organisatoren, Gastgeber und Ehrengäste zu Wort: Martin Bottesch, Leiter des Siebenbürgenforums, Hans Georg Franchy, Bürgermeister Crețu, die österreichische Botschafterin Isabel Rauscher, Hans Erich Tischler, deutscher Konsul in Hermannstadt/Sibiu, Rainer Lehni, stellvertretender Vorsitzender des Verbands der Siebenbürger Sachsen in Deutschland, Ilse Welther, Vorsitzende des HOG-Vereins, Manfred Schuller, Obmann der Siebenbürger Sachsen in Österreich, und Cristian Roth-Gross, Vorsitzender des Bistritzer Forums.

Crețu betonte die Verantwortung der Stadt für das Erbe der Siebenbürger Sachsen – „nicht nur im materiellen Sinne: hinterlassene Häuser, Schulen“, sondern „auch im spirituellen Sinne: Bildung und Kulturlandschaft“. Als gute Nachricht verkündet er: Die Gelder für die drei Jahre dauernde Modernisierung des Nationalkollegs „Liviu Rebreanu“ mit deutscher Abteilung seien gesichert. An Bischof Guib und Martin Bottesch überreichte er einen originellen symbolischen Dank für die langjährige Unterstützung der Stadt durch das Siebenbürgenforum und die evangelische Kirche: einen zur Ehrenplakette umgestalteten Dachziegel des abgebrannten Kirchturmdachs. „Wir sind heute alle Sachsen!“ verkündet er am Hauptplatz.

In der Rede von Botschafterin Isabel Rauscher klärt sich auf, warum die Österreicher heuer so stark vertreten sind: In Österreich haben nach 1944 viele Nordsiebenbürger eine neue Heimat gefunden. Musiker und Tanzgruppen aus Traun und Wels defilierten im Trachtenzug, die Trauner Adjuvanten bestritten das abendliche Blasmusikkonzert am Hauptplatz, das Welser Symphonieorchester ein außerordentliches Konzert im Kulturhaus. Eine Delegation aus zwei stellvertretenden Bürgermeistern und sechs Stadträten aus Wels würdigte die Partnerschaft dieser Stadt mit Bistritz, vor fünf Jahren initiiert von Dr. Fritz Frank, dem 96-jährigen Ehrenobmann der Siebenbürger Sachsen in Österreich.

Konsul Tischler lobte den Beitrag der HOGs in Deutschland  als „wahre Brücke zwischen den Ländern“: Ohne die konkreten Aktionen der Heimatortsgemeinschaften – „mal wird hier eine Orgel restauriert, mal dort ein Friedhof instandgesetzt“ – wären die bilateralen Beziehungen bei Weitem nicht so stark.

Gemeinsam an der Zukunft bauen

Im Sinne der Gemeinschaft steht auch die Verleihung der Honterus-Medaille auf der Festveranstaltung im Kulturhaus, an Kurator Johann Schaas aus Reichesdorf/Richiș und Ortrun Morgen aus Schweischer/Fișer.
Um Gedenken ging es bei der Vorstellung der Briefmarke zum Anlass der freiwilligen Anschlusserklärung der Siebenbürger Sachsen an Rumänien 1919 durch Thomas Șindilariu.

Zum dritten Punkt des Mottos, Aufbau, berichtet Architekt Klaus Birthler aus Sächsisch- Regen/Reghin: Vom gezielt betriebenen Verlust der Identität im Kommunismus – z. B. durch Abschlagen sächsischer Fassadendekoration – zu heutigen integrierten Projekten,wie dem Mühlkanal mit Park und Kajakclub in Sächsisch-Regen – inspiriert, begründete er eine Datenbank zur Dokumentation der Veränderungen von Städten im Zehn-Jahres-Rhythmus. Veränderung kann aber auch positiv sein: Als Stipendiat in Hamburg beneideten ihn dort die Kollegen. In Deutschland sei alles schon getan, meinten sie, „aber ihr habt alles noch vor euch“!

Unter Aufbau kann man aber auch das Lebenswerk von Ortrun Morgen und Johann Schaas betrachten. Die pensionierte Lehrerin und Pfarrersgattin engagiert sich ehrenamtlich in Forum und Landeskirche für die hiergebliebenen Landsleute, organisiert Frauenkreise, unterstützt ihren Mann bei der seelsorgerischen Betreuung und predigt selbst als Lektorin. Mit ihren Gottensdiensten erreichte sie die Herzen vieler Menschen, so Laudator Karl Hellwig. Die Laudatio auf den 86-jährigen Johann Schaas hielt Pfarrer Ulf Ziegler: Für seine beruflichen Qualitäten als Weinbauer, Wagner, Zimmermann, Eisenbieger und Elektriker geschätzt, seit 1990 auch als Kurator; privat als Musiker, Bastler und Erfinder, habe er vor allem durch seine charmanten Kirchenführungen Reichesdorf (und den „grünen Mann“) weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt gemacht. Durch sein Wirken seien dort „Zuwanderer aus Bukarest, aus Europa und den USA ansässig geworden“. Er schaffte es, für die Restaurierung von Kirche und Orgel zu werben. Unermüdlich erzählt er – auch auf Youtube – die Geschichten seines Dorfes und der Siebenbürger Sachsen. „Er hat uns weltbekannt gemacht in einer Weise, in der jeder Hörer neugierig wird und mehr erfahren mag.“

Renoviert, umgebaut und aufgebaut wird heute an vielen Kirchenburgen im Land, nicht nur in Bistritz, bemerkt Bischof Guib. „Das Aufbauen ist im Heute verankert, zielt aber auf die Zukunft“. „Ich betrachte Bauen und Aufbauen als eine Art Therapie in der Vergangenheitsbewältigung“, sagt auch Servatius-Depner. Und auf einmal verstehen wir, warum die Baustellenatmosphäre in der Kirche niemanden stört…  Die Pfarrerin fährt fort: „Vor allem aber als Zeichen der Hoffnung. Wir bauen an der Zukunft!“

[Aus der Allgemeinen Deutschen Zeitung für Rumänien, geschrieben von Nina May]

29. Sachsentreffen in Bistritz

Das 29. Sachsentreffen findet in knapp zwei Wochen, vom 20. bis 22. September 2019, in Bistritz statt. Anders als in den Jahren zuvor, erstreckt sich die Veranstaltung dieses Mal über das gesamte Wochenende, da die Regionalgruppe Nordsiebenbürgen-Nösen des HOG-Verbandes zu einem speziellen Nordsiebenbürger Treffen nutzt.

Während am Freitagabend bereits das Trio Saxones im Zelt am Hauptplatz spielt, beginnt der Trachtenaufmarsch am Sonnabend um 12.30 Uhr.

Freitag, 20.09.2019

17.00 bis 19.00 – Eröffnung der Gemäldeausstellung Gustav Gross; Klassische Musik;
Buchpräsentation „Erinnerungen des Taschnermeisters Arthur Karl Wollmann (1906-2001) an Bistritz und Mühlbach“
– Kulturhaus
19.00 bis 22.00 – Gemütliches Beisammensein mit “TRIO SAXONES +” – Zelt am Hauptplatz

Samstag, 21.09.2019

10.00 – Eröffnung der Stände – Hauptplatz
11.00 bis 12.30 – Festgottesdienst – Evangelische Kirche
12.00 bis 15.00 – Mittagessen – Zelt am Hauptplatz
12.30 bis 13.00 – Trachtenaufmarsch – Hauptplatz, Str. Dornei, Fußgängerzone
13.15 bis 17.00 – Grußworte und Kulturprogramm mit Volkstanz und Blasmusik – Bühne am Hauptplatz
15.00 bis 16.00 – Festvortrag und Verleihung der Honterusmedaille – Kulturhaus
16.00 bis 16.30 – Vorstellung der Briefmarke zum Gedenken an die Erklärung zum freiwilligen Anschluss der Siebenbürger Sachsen an Rumänien 1919 – Kulturhaus
17.00 bis 18.00 – Gedenkveranstaltung zur Evakuierung der Nordsiebenbürger Sachsen vor 75 Jahren – Park (Dominikanerplatz)
18.30 bis 20.00 – Konzert des Symphonieorchesters Wels – Kulturhaus
19.00 bis 22.00 – Abendessen – Zelt am Hauptplatz
20.30 bis 22:00 – Konzert der Trauner Adjuvanten – Zelt am Hauptplatz

Sonntag, 22.09.2019

10.00 bis 12.00 – Gottesdienst – Evangelische Kirche
12.00 bis 14.00 – Mittagessen – Zelt am Hauptplatz
15.00 bis 17.00 – Bläserkonzert – Park
19.00 bis 22.00 – Abendessen, Unterhaltungsmusik mit dem Kulturhausorchester und Helmuth Kasper – Zelt am Hauptplatz

Sommerakademie für Schüler in Birthälm

„Die Schüler hatten zum Teil keine Vorstellung, was auf sie zukommt. Doch am Ende waren alle sehr zufrieden und haben sich auch gleich für andere Veranstaltungen des Jugendvereins eingeschrieben.“ Mit diesen Worten resümierte Andrea Rost die Siebenbürgische Sommerakademie vom 9. bis 13. Juni. Über 20 Hermannstädter Jugendliche widmeten sich in der letzten Woche vor den Schulferien in Birthälm/Biertan der Geschichte und Kultur Siebenbürgens.

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Hermannstädter Gespräch zur Hohen Rinne

Benannt ist die Hohe Rinne nach einer nahegelegenen Quelle, erklärte Dr. Mircea Dragoteanu den zahlreich anwesenden Zuhörern im Hermannstädter Spiegelsaal am vergangenen Sonnabend. „Allerdings nannten die Rumänen den Ort von Beginn an Păltiniș.” Im Rahmen des Hermannstädter Gespräches „125 Jahre Hohe Rinne” hielt der Autor des Buches „A fost odat ă Hohe Rinne – Istoria Păltinișului” einen umfangreichen und tiefgehenden Vortrag in die Entwicklung des Luftkurortes. Unter anderem erklärte Dr. Dragoteanu, dass die Botenmarken der Hohen Rinne einen besonderen Wert besitzen, da weder die ungarische noch die rumänische Post den Ort bedienten.

Zuvor gaben bereits Thomas Ziegler und und Jutta Caplat über ihre Familiengeschichten einen emotionalen Einblick in die Geschichte der Hohen Rinne. Konrad Klein gab in seinem Bildvortrag einen Einblick in die Schanta als einst deutsche Sommerhauskolonie und wusste mit zahlreichen Details und Querverbindungen zwischen Personen zu überzeugen. Unterstützt wurde die bilinguale Veranstaltung des Hermannstädter Forums durch das Institut für Auslandsbeziehungen.

Rumänien und die Auswirkung der Europa-Wahl

Haben die „Sozialdemokraten“ die Europawahl verloren? Gegenüber der Wahl im Mai 2014 hat die Partei zwei Sitze und knapp 15 Prozent der Stimmanteile verloren – aber nur 50.000 Wähler. Diese und andere Fragen diskutierten in der vergangenen Woche Dr. Christian Schuster, Dr. Roxana Stoenescu (Babeş-Boylai-Universität) und Raimar Wagner (Friedrich-Naumann-Stiftung) zusammen mit Ciprian Ciocan (Fundaţia Comunitară Sibiu) im Hermannstädter Gespräch zum Thema „Die Auswirkungen der EU-Wahlen auf die Entwicklung Rumäniens“.

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Grußwort von Paul-Jürgen Porr anlässlich des Besuchs von Bundeskanzlerin Angela Merkel beim DFDR

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,
Sehr geehrter Herr Staatspräsident,

Es ist uns allen eine besonders große Freude und Ehre, Sie heute in diesem Hause willkommen zu heißen. Wir hatten mehrere Bundespräsidenten hier zu Gast, aber noch nie einen Bundeskanzler. Es ist deshalb für uns ein historischer Besuch und ich möchte diese Gelegenheit wahrnehmen, Ihnen für die konstante Hilfe zu danken, die die Regierungen seit 2005 unter Ihrer Kanzlerschaft uns haben zukommen lassen. Auch der EU-Beitritt Rumäniens unter deutscher Ratspräsidentschaft war sicher nicht zufällig.

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