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Deutsche Kulturtage in Schäßburg

Am kommenden Wochenende, vom 9. bis 11. Juni finden in Schäßburg die deutschen Kulturtage statt. In diesem Jahr stehen sie unter dem Motto: „Die Lutherische Reformation im Raum Schäßburg“. Beginn der Veranstaltung ist am Freitag um 15.30 Uhr, dann werden die Ehrengäste am Sitz des Schäßburger Forums empfangen. Die Eröffnung der Kulturtage findet ab 16 Uhr mit einem Auftritt der Burgspatzen statt, auf welche die Grußworte der Ehrengäste im Sandersaal folgen.

Ab 17 Uhr spricht dann Thomas Șindilariu zum Thema „500 Jahre Reformation – 475 Jahre Reformation in Siebenbürgen“. In diesem Rahmen wird auch die Ausstellung „Reformation in östlichen Europa – Siebenbürgen“ eröffnet. Zum Abschluss des ersten Tages folgen ab 18.30 Uhr Schülerbeiträge zum Thema „Schüler reden über Luther“.

Der zweite Tag, Samstag, beginnt ab 15.30 Uhr mit dem Vortrag „Die Reformation in Schäßburg und Umgebung“ von Professor Hermann Pitters. Nach einem musikalischen Intermezzo mit Eduard Suciu folgt der Vortrag „Reformation und Ökumene, ein zeitgemäßer Blick auf das reformatorische Erbe?“ von Stadtpfarrer Bruno Fröhlich. Zum Abschluss das Tages gibt es ein Programm mit der Singgruppe „Sälwerfädem“.

Der Sonntag beginnt um 10 Uhr mit dem Gottesdienst in der Klosterkirche und einer anschließenden Vorstellung des Buches „Die Altäre in der Schäßburger Bergkirche“ von Pfarrer i.R. Erwin Binder. Ab 14 Uhr marschieren die Trachtengruppen mit Blasmusik der Kapelle „Schäßburger Brass“ auf und es gibt Tanzvorführungen am Burgplatz mit Tanzgruppen aus Hermannstadt/Sibiu, Mühlbach/Sebeș und Schäßburg. Ab 18 Uhr Enden die Schäßburger deutschen Kulturtage im Schänzchen.

Sachsentreffen fand in Schäßburg statt

„Kulturerbe – Gabe und Aufgabe“

Schäßburg ist die einzige von Siebenbürger Sachsen geprägte Stadt, deren Altstadt zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Nach dem Beschluss des Siebenbürgenforums, das seit 1990 alljährlich im September veranstaltete Fest der in Siebenbürgen verbliebenen Sachsen und ihrer Freunde in dieser Stadt auszutragen, lag es auf der Hand, das Kulturerbe in den Mittelpunkt zu stellen. Auf das Bewahren des Kulturerbes aber auch auf die Semantik der beiden ins Motto „Kulturerbe – Gabe und Aufgabe“ aufgenommenen Begriffe, gingen die Redner im Gottesdienst und der Festveranstaltung ein. Mit der Honterus-Medaille gewürdigt wurde eine Persönlichkeit, die sich um den Erhalt des Kulturerbes besonders verdient gemacht hat. Der Nieselregen und die Kälte hinderten jedoch viele der Festteilnehmer daran, die Sehenswürdigkeiten der Altstadt auch zu besichtigen und auch der Trachtenaufmarsch der Tanzgruppen und deren Darbietungen am Burgplatz konnten nicht richtig zur Geltung kommen. Das Siebenbürgen- und das Schäßburger Forum verdienen jedoch Lob für das Organisieren des schönen Festes mit vielseitigem und reichhaltigem Angebot. Weiterlesen