Begonnen hat unsere Reise an einem Donnerstag im Juni. Im Rahmen der Föderation der Siebenbürger Sachsen wollten wir zu einem Kulturaustausch nach Amerika und Kanada. Zwei Wochen lang sollten wir durch die beiden Länder reisen, von Toronto nach Kitchener und Cleveland und weiter nach Chicago und Aylmer sowie schließlich wieder zurück nach Kitchener. Zusammen waren wir sechs Tanzpaare aus Fogarasch, Hermannstadt, Mühlbach, Schäßburg, Sächsisch Regen und Zeiden. Schon zwei Monate vor unserer großen Reise trafen wir zwölf uns das erste Mal. Zusammen mit Andrea Rost vom Deutschen Jugendverein Siebenbürgen übten wir insgesamt neun Tänze ein, die wir beim Heimattag in Cleveland sowie weiteren Gelegenheiten aufführen sollten. → weiterlesen
Ideen und Perspektiven für die Allgemeine Deutsche Zeitung
Alles gesagt? Am 26. November laden wir Sie ein, mit den Redakteuren der Allgemeinen Deutschen Zeitung (ADZ) ins Gespräch zu kommen. Die ADZ ist als nur eine von drei deutschsprachigen Tageszeitungen außerhalb des deutschen Sprachraums ein Aushängeschild für unsere Gemeinschaft. Vor zehn Jahren stand die Zeitung vor einer einschneidenden Veränderung, sollte sie doch in eine Wochenzeitung umgewandelt werden. Dies ist nicht geschehen. Im selben Jahr schaltete die ADZ allerdings eine Internetseite. Heute greifen täglich rund 1.000 Leser auf das Online-Angebot zu, knapp zwei Drittel von ihnen kommt aus Deutschland und mehr als die Hälfte der Leser tun dies mit ihrem Smartphone. Gedruckt werden täglich knapp 3.000 Exemplare.
Lernen Sie die Redakteure aus Bukarest, Kronstadt, Temeswar und Hermannstadt persönlichen kennen und diskutieren Sie mit ihnen Ideen, Herausforderungen und Perspektiven der Zeitung.
Gäste: Klaus Philippi, Michael Mundt und Vlad Popa aus Hermannstadt, Elise Wilk, Laura Căpăţână-Juller und Ralf Sudrigian aus Kronstadt; Andreea Oance, Raluca Nelepcu und Werner Kremm aus Temeswar; Cristina Scărlătescu aus Bukarest.
Beginn des Hermannstädter Gesprächs ist 19 Uhr im Spiegelsaal des Forumshauses (Sporergasse/Str. G. Magheru 1-3).
Die Veranstaltung wird vom Institut für Auslandsbeziehungen finanziert und vom Demokratischen Forums der Deutschen in Hermannstadt organisiert.
Hermannstädter Gespräch: 1918 – Der Höhepunkt der rumänischen Geschichte
Bereits im Sommer dieses Jahres wurde im Spiegelsaal des Forumshauses in Hermannstadt/Sibiu zum Thema „Autobiografien der Nation: Schulgeschichtsbücher in Rumänien und das Jahr 1918“ diskutiert. Die bilinguale Veranstaltung moderierte ifa-Kulturmanagerin Aurelia Brecht, auf dem Podium saßen Dr. Răzvan Părăianu, Dr. Manuela Marin, Winfried Ziegler, Raul Rognean sowie Prof. Dr. Hans-Christian Maner. Die vom Institut für Auslandsbeziehungen (ifa) finanzierte Veranstaltung wurde vom Demokratischen Forum der Deutschen in Hermannstadt organisiert. Der Osteuropa-Experte von der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz, Prof. Dr. Hans-Christian Maner, gab zum Einstieg in die Veranstaltung einen Vortrag zum Umgang der rumänischen Schulgeschichtsbücher mit dem Anschluss vormalig österreichisch-ungarischer Gebiete an das Königreich Rumänien. → weiterlesen
Deutsch als Schulsprache würde auch Honterus freuen
„Lehren und Lernen in Europa“ lautete das Thema des 28. Siebenbürgischen Lehrertages, der am 20. und 21. Oktober von der Schulkommission des Siebenbürgenforums veranstaltet wurde und der in Kronstadt stattfand. Teilgenommen haben rund 180 Lehrerinnen und Lehrer, sowie Kindergärtnerinnen, die in siebenbürgischen Ortschaften tätig sind. Für sie war dieses Treffen, das über das Siebenbürgenforum sowie über die Saxonia-Stiftung finanziert wurde, erneut eine willkommene Gelegenheit zum Austausch, zum besseren gegenseitigen Kennenlernen und selbstverständlich zur Weiterbildung. Denn: „Lehrer lernen lehren“ wie es bei der Vorstellung und Auswertung der Gruppenarbeit im Festsaal des Honteruslyzeums hieß. Das unterstrich, dass gerade im Unterrichtswesen die Lehrkräfte als wichtigster Faktor (wichtiger als die Rahmenbedingungen) sich ständig fortbilden und an neue Entwicklungen anpassen müssen. Nur so kommt man dem allgemeinen Ziel näher– entsprechender Unterricht in deutscher Sprache, der alle (Lehrer, Schüler und im weiteren Sinne Gesellschaft) zufrieden stellt. → weiterlesen
Sachsentreffen in Mediasch im Zeichen der Hundertjahrfeier
Diesmal nicht auf Wolke Siebenbürgen … sondern „in medias res“
„Ein Jahr nach dem weltweiten Sachsentreffen sehen wir uns wieder ‘in medias res’ – in Mediasch“, beginnt Bischof Reinhart Guib seine Predigt mit einem Wortspiel. Es bezieht sich auf das Motto der diesjährigen Zusammenkunft: „100 Jahre in Rumänien“. Ein wenig verwirrend auf den ersten Blick, sind die Siebenbürger Sachsen doch seit fast 900 Jahren vor Ort! Gemeint sind jedoch die letzten hundert Jahre, seit Siebenbürgen zum Staat Rumänien gehört. Der Wille der Siebenbürger Sachsen, der für den Anschluss an das damalige Königreich Großrumänien eine bedeutende Rolle spielte, war in Mediasch in Worte gefasst und unterzeichnet worden. So steht die Stadt an der Großen Kokel selbstverständlich auch 100 Jahre später wieder „in medias res“ – in der Mitte der Dinge – zum 28. Sachsentreffen am 22. September 2018. → weiterlesen
28. Sachsentreffen in Mediasch
Das 28. Sachsentreffen findet in einer Woche, am 28. September 2018, in Mediasch statt. In der Stadt an der Großen Kokel stimmten die politischen Vertreter der Siebenbürger Sachsen am 8. Januar 1919 dafür, den Anschluss ihrer Heimat an das Königreich Rumänien zu unterstützen. Dementsprechend steht das diesjährige Sachsentreffen unter dem Motto „100 Jahre in Rumänien“. → weiterlesen
Siebenbürgische Sommerakademie findet in Birthälm statt
Birthälm, der alte Sitz des Bischofs der evangelischen Kirche der Siebenbürger Sachsen, wird vom 16. bis 23. September die Siebenbürgische Sommerakademie zum Thema „Siebenbürgen einst und heute“ beherbergen. Die Sommerakademie richtet sich an alle Interessierten, egal ob aus Siebenbürgen oder anderen Ländern. „Die hier oder dort Geborenen, nicht mehr die Gebliebenen oder die Gegangenen, will die Sommerakademie ansprechen. Sie will einladen, das in Europa kulturgeschichtlich einzigartige Siebenbürgen, in seiner ethnischen und konfessionellen Vielfalt und Toleranz, am historischen Ort näher kennenzulernen“, heißt es in der Programmbeschreibung. → weiterlesen
Rund 450 Besucher feierten auf der Kirchenburg in Holzmengen
Als die Sonne sich langsam über dem Harbachtal und der Kirchenburg in Holzmengen senkte, bildete das warme rote Licht des nahenden Sonnenuntergangs den Rahmen für „Șatra Elijah“. Die lokale Roma-Musikgruppe spielte das Eröffnungskonzert des Holzstock-Festivals. Etwa 450 Gäste tanzten zwischen dem 17. und 19. August zu einem Dutzend verschiedener Bands, wurden von zwei Akustik-Konzerten in der Holzmenger Evangelischen Kirche überrascht und nahmen an den morgendlichen Yogakursen oder dem Improvisationstheater von Bogdan Sărătean teil. → weiterlesen
Siebenbürgisch-Sächsisch-Wettbewerb fand in Michelsberg statt
In der Michelsberger Kirche war Anfang August wieder die siebenbürgisch-sächsische Mundart zu hören. Knapp zwei Dutzend Teilnehmer stellten sich dem vierten Siebenbürgisch-Sächsischen Sprachwettbewerb und bewiesen ihr Können in den Gebieten Wortschatz, Aussprache und Tradition. In drei Altersgruppen – Kinder (bis 14 Jahre), Jugendliche (15–35) und Erwachsene (ab 36) – galt es die Fragen von Dr. Sigrid Haldenwang zu beantworten, die seit fast 50 Jahren am Siebenbürgisch-Sächsischen Wörterbuch arbeitet und sich wie kaum eine andere im Wortschatz und den Dialekten der Mundart auskennt. → weiterlesen
„Wä? ich síl net sachsesch rieden …“
Am Samstag, den 11. August 2018, findet unter dem Motto von Viktor Kästner am Pfarrhof in Michelsberg der diesjährige internationale Wettbewerb der siebenbürgisch-sächsischen Mundart statt. In drei Gruppen werden Kinder (bis 14 Jahre), Jugendliche (15 – 35) und Erwachsene (ab 36) auf den Gebieten Wortschatz, Aussprache und Tradition herausgefordert. Preise und Diplome warten auf die Gewinner. Der Wettbewerb hat die Aufgabe, das Sächsische als Minderheitensprache zu fördern und steht unter der Schirmherrschaft des Luxemburger Honorarkonsuls Daniel Plier. Das Ziel ist es, vorhandene Elemente aus dem Leben der Siebenbürger Sachsen zu fördern und keine Folklore vorzustellen.
Der Tag beginnt um 10:00 Uhr in der Dorfkirche mit einem Vortrag von Dr. Stefan Cosoroaba zu dem Thema „Die fernen Sachsen. Sächsische Diaspora außerhalb Siebenbürgens in den letzten 500 Jahren“. Danach wird am Pfarrhof in das alte sächsische Handwerk des Strohflechtens eingeführt. Um 11:00 Uhr schließt sich der zentrale Wettbewerb unter Leitung von Dr. Sigrid Haldenwang (Hermannstadt) an. Um 13:00 Uhr wird zu einem Michelsberger Mittagstisch eingeladen. Kaffee und Hanklich sind sowieso selbstverständlich. Anschließend sind literarische Beiträge vorgesehen, wobei Daniel Plier den Anfang macht.
Die Teilnahme ist kostenlos, Spenden sind willkommen. Wegen dem Mittagstisch bitten wir um verbindliche Anmeldungen bis Mittwoch 8. August 2018 per Email an
info.michelsberg (at) gmail.com oder Telefon (RO 0269 561646, DE 08063 6079675). Wegen Anfragen jeder Art bitten wir ekr (at) siebenbuerger.de zu nutzen.







