Zivilgesellschaft als Gefahr für die korrupte politische Klasse

Die Zivilgesellschaft als Gefahr für die korrupte politische Klasse, zu diesem Thema diskutieren Dr. Roxana Stoenescu, Hans Hedrich, Ciprian Ciocan und Karoline Gil am 15. Mai 2018 mit Moderator Razvan Marcu.

Die Veranstaltung findet am 15. Mai, im Rahmen der „Hermannstädter Gespräche“, statt. Beginn der Diskussionsrunde ist 19 Uhr, im Spiegelsaal des Demokratischen Forums der Deutschen in Hermannstadt, in der Sporergasse 1-3. → weiterlesen

Hermannstädter Gespräch will Strategiepapier „Forum 2030“ diskutieren

Im Dezember 2017 kamen in Hermannstadt/Sibiu Mitglieder und Vertreter des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien (DFDR) sowie seiner Regional- und Ortsforen zusammen, um über die eigene Zukunft und die der deutschen Minderheit zu diskutieren. „Das Auseinandersetzen mit der Zukunft ist in jedem Punkt der Vereinsarbeit notwendig“, sagte Benjamin Józsa, Geschäftsführer des DFDR, der die Veranstaltung zusammen mit der Konrad-Adenauer-Stiftung organisierte.

„Wir haben uns in den letzten Jahren sehr darauf fokussiert, die dringenden Sachen zu erledigen, wie die Wahlen. Dabei sind andere Aspekte ins Hintertreffen geraten, miteinander und mit der Basis zu sprechen; herauszustellen, wofür das Forum steht; zu fragen, ob die Angebote des Forums noch zeitgemäß sind und in welche Richtung wir uns entwickeln wollen. Was sind unsere Schwerpunkte? Sind es immer noch die Schwerpunkte wie vor 25 Jahren?“, erklärte Józsa die Notwendigkeit der Klausurtagung.

In den vier Arbeitsgruppen – Jugend, Schule, Politik sowie Kultur und Medien – haben die Teilnehmer einen Tag lang die aktuellen Gegebenheiten diskutiert und Ideen und Wünsche für die Zukunft diskutiert, um diese am Abend im Plenum vorzustellen. → weiterlesen

Hermannstädter Gespräch will Zukunft des Forums diskutieren

Demokratisches forum der Deutschen in Rumänien

Am 8. und 9. Dezember des vergangenen Jahres trafen sich Mitglieder des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien (DFDR) unter dem Titel „FORUM 2030“ zur Klausurtagung in Hermannstadt.

„Wir haben in den letzten Jahren sehr darauf fokussiert, die dringenden Sachen zu erledigen, wie die Wahlen. Dabei sind andere Aspekte ins Hintertreffen geraten, miteinander und mit der Basis zu sprechen; herauszustellen, wofür das Forum steht; zu Fragen, ob die Angebote des Forums noch zeitgemäß sind und in welche Richtung wir uns entwickeln wollen. Was sind unsere Schwerpunkte? Sind es immer noch die Schwerpunkte wie vor 25 Jahren?“, erklärte Benjamin Józsa zur Notwendigkeit der Klausurtagung

Die Ergebnisse der Arbeitsgruppen – Politik, Schule, Jugend, Kultur und Medien – wurden in ein Strategiepapier zusammengefasst und auch schon in den Gremien des DFDR, im Vorstand und in den Regional- und Lokalforen besprochen werden.

Mit ihnen zusammen möchten wir dieses Strategiepapier, aber auch ihre Meinung zur Zukunft des DFDR diskutieren. Die Veranstaltung richtet sich ausdrücklich an ALLE Interessierten, egal ob Forumsmitglied oder nicht

Junge Siebenbürger trafen sich in Freck

Treffen junger Siebenbürger

Schon zum dritten Mal war die Orangerie in Freck/Avrig am Samstag Schauplatz für das Treffen junger Siebenbürger. Über 100 Erwachsene und rund 30 Kinder waren gekommen, um den Nachmittag und Abend gemeinsam zu verbringen, sich kennenzulernen und auszutauschen. Gekommen waren die Gäste aus fast allen Teilen Siebenbürgens, von Klausenburg/Cluj-Napoca bis Kronstadt/Brașov.

Für alle früh angereisten Gäste hatte Gastgeber Arnold Klingeis schon Kaffee und Kuchen aufgetischt, wobei sich über der Brukenthal’schen Sommerresidenz sogar hin und wieder die Sonne blicken ließ und zum Spazieren in der Parkanlage einlud. Die jüngsten Siebenbürger bastelten währenddessen mit Franziska Fiedler Glitzertattoos. → weiterlesen

Hermannstädter Gespräch zum Thema „Bleiben oder Gehen“ fand im Forumshaus statt

Hermannstädter Gespräch

Wenn wir unsere Heimat verbessern wollen, dann müssen wir dies hier tun, in Hermannstadt und in Rumänien, nicht im Ausland, mit diesem beeindruckenden Schlusswort eines Schülers endete das Hermannstädter Gespräch zum Thema „Gehen oder Bleiben?“ Etwa 35 Interessierte, vom Schüler bis zum Greis, waren am Dienstag in den Spiegelsaal des Forumshauses gekommen, um mit Moderatorin Ina Kaiser sowie den Gästen Iustin Curcean, Elisabeth Köber, Alexandra Murăruş und Dr. Ellen Tichy zu diskutieren. → weiterlesen

Was passiert, wenn immer nur die Guten gehen?

Hermannstädter Gespräche

Am Dienstag, den 13. März, findet das erste Hermannstädter Gespräch im Jahr 2018 statt. Unter dem „Bleiben oder Gehen?“ diskutiert Moderatorin Ina Kaiser mit der Autorin des Buches „99x Zukunft – Bleiben oder gehen“, Dr. Ellen Tichy, Alexandra Murăruş, Elisabeth Köber und Iustin Curcean.

Wir laden Sie herzlich dazu ein aktiv an der Diskussionsrunde teilzunehmen und mit den Podiumsgästen über die Frage „Bleiben oder Gehen?“ zu diskutieren.

Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr im Spiegelsaal des Demokratischen Forums der Deutschen in Hermannstadt – Sporergass/Str. General Magehru 1-3.

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Dr. Ellen Tichy hat sich im vergangenen Jahr zusammen mit siebenbürgischen Schülern und Studenten intensiv dem Thema der Auswanderung gewidmet. Sie sagt, dass es gerade die Absolventen deutschsprachiger Lyzeen sind, die sich für die Emigration entscheiden. Aus einem Theaterprojekt mit Daniel Bucher, Schauspieler am Radu-Stanca-Theater und Teresa Leonhard, einer Musik- und Tanzpädagogin sowie Performancekünstlerin ist das Buch „99x Zukunft – Bleiben oder gehen“ entstanden. In diesem hat Ellen Tichy die Beiträge von mehr als 150 Schülern an rumänischen Schulen mit deutschsprachigem Unterricht in Siebenbürgen und Studenten aus deutschsprachigen Studiengängen der Lucian-Blaga-Universität gesammelt. Gegenüber stehen sich dabei die starken Argumente Patriotismus und Familie sowie die besseren Karrierechancen im Ausland.

Urzelnlauf in Agnetheln und Großschenk

Urzeln in Agnetheln

Am kommenden Wochenende findet am Sonntag den 28. Januar der Urzelnlauf in Agnetheln statt. Im vergangenen Jahr liefen darüber hinaus zum ersten Mal seit 25 Jahren wieder Urzeln durch Großschenk.Der Großschenker Urzelnlauf findet am Samstag den 10. Februar statt. Anders als Agnetheln zogen die Urzeln hier mit dem Narrengericht durch die Gemeinde und gaben in Reimen lustige und peinliche Geschichten aus dem Ort wieder, die sich im Jahr davor zugetragen hatten.

Bericht des Vorsitzers vom 25. November 2017

Sehr geehrte Damen und Herren,
verehrte Gäste, liebe Freunde,

mein Bericht über die Zeit seit unserer letzten Vertreterversammlung – sie fand am 1. April 2017 statt – beginnt mit dem für uns bedeutendsten Ereignis, dem Sachsentreffen von Anfang August in Hermannstadt. Zunächst eine Rückblende: Es war im März 2014 als der Vorstand des Siebenbürgenforums den Vorschlag des HOG-Verbands annahm, im Jahr 2017 ein gemeinsames Sachsentreffen zu veranstalten. Im Herbst 2014 hat dann unsere Vertreterversammlung als Austragungsort Hermannstadt festgelegt und erste Vertreter für den Organisationsausschuss gewählt. Die anfängliche Skepsis gegenüber dieser neuartigen Veranstaltung schwand bald, in den Jahren 2015 und 2016 fanden mehrere Organisationstreffen statt, so dass Ende 2016 nicht nur das Konzept feststand, sondern auch eine Detailplanung bereits vorhanden war. Die Phase der Vorbereitung in der ersten Hälfte 2017 war dann besonders arbeitsintensiv. Da im Vergleich zu gewöhnlichen Sachsentreffen eine fast zehnmal größere Dimension erwartet wurde, galt es organisatorische Fragen zu lösen, die sich bei unseren jährlichen Sachsentreffen nicht stellen. Ein Vertrag mit einer Managementfirma, die Erfahrung in der Organisation von Veranstaltungen dieser Größenordnung hatte, wurde notwendig. Um Ihnen einen Eindruck vom organisatorischen Aufwand zu ermöglichen, sei erwähnt, dass das Siebenbürgenforum außer dem Vertrag mit der Managementfirma noch etwa 40 weitere Verträge mit Institutionen und Dienstleistungsfirmen abgeschlossen hat, um einen guten Ablauf gewährleisten zu können. Hinzu kam das Einholen von Genehmigungen, es gab Sitzungen mit Vertretern der Stadtverwaltung, der Polizei, Gendarmerie, des Notdienstes u.a. Als die Beteiligung des Staatspräsidenten feststand, schalteten sich dessen Protokollamt und der Sicherheitsdienst ein, mit denen die Abläufe am Samstagvormittag abgesprochen und ihren Anforderungen angepasst wurden.→ weiterlesen