„Wä? ich síl net sachsesch rieden …“

Am Samstag, den 11. August 2018, findet unter dem Motto von Viktor Kästner am Pfarrhof in Michelsberg der diesjährige internationale Wettbewerb der siebenbürgisch-sächsischen Mundart statt. In drei Gruppen werden Kinder (bis 14 Jahre), Jugendliche (15 – 35) und Erwachsene (ab 36) auf den Gebieten Wortschatz, Aussprache und Tradition herausgefordert. Preise und Diplome warten auf die Gewinner. Der Wettbewerb hat die Aufgabe, das Sächsische als Minderheitensprache zu fördern und steht unter der Schirmherrschaft des Luxemburger Honorarkonsuls Daniel Plier. Das Ziel ist es, vorhandene Elemente aus dem Leben der Siebenbürger Sachsen zu fördern und keine Folklore vorzustellen.

Der Tag beginnt um 10:00 Uhr in der Dorfkirche mit einem Vortrag von Dr. Stefan Cosoroaba zu dem Thema „Die fernen Sachsen. Sächsische Diaspora außerhalb Siebenbürgens in den letzten 500 Jahren“. Danach wird am Pfarrhof in das alte sächsische Handwerk des Strohflechtens eingeführt. Um 11:00 Uhr schließt sich der zentrale Wettbewerb unter Leitung von Dr. Sigrid Haldenwang (Hermannstadt) an. Um 13:00 Uhr wird zu einem Michelsberger Mittagstisch eingeladen. Kaffee und Hanklich sind sowieso selbstverständlich. Anschließend sind literarische Beiträge vorgesehen, wobei Daniel Plier den Anfang macht.

Die Teilnahme ist kostenlos, Spenden sind willkommen. Wegen dem Mittagstisch bitten wir um verbindliche Anmeldungen bis Mittwoch 8. August 2018 per Email an
info.michelsberg (at) gmail.com oder Telefon (RO 0269 561646, DE 08063 6079675). Wegen Anfragen jeder Art bitten wir ekr (at) siebenbuerger.de zu nutzen.

„AUTOBIOGRAFII ALE NAȚIUNII: Manuale de istorie în România și anul 1918“

dezbare sibieni Hermannstädter Gespräche

Istoricul Wolfgang Jacobmeyer consideră că manualele școlare sunt o “autobiografie nationala”. În data de 2 iulie în cadrul Dezbateri sibiene cu tema „AUTOBIOGRAFII ALE NAȚIUNII: Manuale de istorie în România și anul 1918“ pornim discuțiile de la interpretarea lui Jacobmeyer.

În anul centenarului Forumul Democrat al Germanilor din Sibiu dorește să dezbată dezvoltarea interpretărilor evenimentelor din anul 1918, care au dus la schimbări geopolitice profunde pe harta Europei. Cum a fost descrisă marea unire în manualele de istorie interbelice, în cele din epoca comunistă sau după 1989? Există o tendință de a privi evenimetele istorice dintr-o perspectivă a unei evoluții inevitabile care a dus obligatoriu la situația de astăzi? Introducerea în temă o va face istoricul originar din România, domnul Prof. Dr. Hans-Christian Maner de la Universitatea Johannes Gutenberg din Mainz.

În cursul dezbaterii, dr. Răzvan Pârâianu, dr. Manuela Marin, Winfried și Raul Rognean vor face legătura cu problematica manualelor școlare mai actuale din România: Care este problematica și care sunt discuțiile legate de conținutul materiei Istorie? Cine stabilește conținutul manualelor de istorie? Cum ar trebui să fie conceput, din punct de vedere structural și compozițional, un manual școlar pentru a contribui la formarea unei gândiri libere și de ansamblu a elevilor?

Manualele școlare de istorie reprezintă pană și în ziua de astăzi o temă importantă și controversată în România. Acestea contribuie la formarea modelelor de percepție, precum valorile și normele trecutului. Manualele au un rol primordial în construcția și formarea identitătii naționale și în procesul de educare atât în trecut cât și în prezent. Există riscul ca istoria să nu fie privită ca știință, ci ca mijloc pentru inscenarea trecutului, astfel mituri sunt învățate ca fiind adevărul istoric și formează fundamentul unei percepții etnocentrice și naționaliste asupra statului și a națiunii.

Un exemplu reușit pentru un manual de istorie îl oferă Germania și Franța. Manualul germano-francez din anul 2006 este primul manual școlar identic folosit în două state. Tineri germani și tineri francezi învață din același manual istoria propriei țări, istoria țării vecine, a Europei și a lumii. Manualul a fost realizat de o
echipă mixtă de istorici și experți din ambele țări. Oare acest concept poate fi un exemplu pentru România și vecinii ei?

Dezbaterile Sibiene cu tema „AUTOBIOGRAFII ALE NAȚIUNII: Manuale de istorie în România și anul 1918“ vor avea loc în data de 2 iulie la ora 19, în sala oglinzilor, la sediul Forumului German din Sibiu, în strada General Magheru 1-3. Evenimentul are loc în limbile germană și română cu traducere simultană. Intrarea este liberă

La dezbatere participă:

  • prof. dr. Hans-Christian Mahner (Universitatea din Mainz)
  • dr. Răzvan Pârâianu (Universitatea Petru Maior)
  • dr. Manuela Marin (Universitatea Babeș-Bolyai)
  • Winfried Ziegler (Forumul Democrat al Germanilor din Transilvania)
  • Raul Rognean (Forumul Democrat al Germanilor din Sibiu)

Moderator:

  • Aurelia Brecht (Institutul pentru Relații Culturale Externe Stuttgart)

Organizator:

  • Forumul Democrat al Germanilor din Sibiu

Data: 2 iulie 2018, ora 19
Locație: Sala oglinzilor, str. General Magheru 1-3, Sibiu

Hermannstädter Gespräch zum Thema Zivilgesellschaft im Forumshaus

Hermannstädter Gespräch Zivilgesellschaft

Zivilgesellschaft sollte nicht idealisiert und nicht absolut gesetzt werden. Sie ist kein Ersatz für politische Opposition. Die Zivilgesellschaft besteht nicht nur aus Idealisten. „Wir sind nicht allwissend und haben nicht per Definition Recht.“ Es war ein unerwartetes Eingangsstatement, sehr vermittelnd und auf Ausgleich setzend, welches der Politikwissenschaftler und Umweltaktivist Hans Hedrich zu Beginn des Hermannstädter Gesprächs „Zivilgesellschaft als Gefahr für die korrupte politische Klasse“ abgab. Das Lesen seiner Internetseite „neuerweg.ro“ deutet auf einen stetigen Kämpfer hin, doch Hedrich sagt: „Es ist verlorene Lebenszeit, wenn die Zivilgesellschaft gegen die Politik ankämpfen muss, auch wenn das zu diesem historischen Zeitpunkt in Rumänien notwendig ist. Viel besser wäre, wenn wir alle unser kleines Stück Arbeit verrichten und etwas Konstruktives aufbauen.“ Das klingt nach kommunitaristischen Gemeinschaftsdenken und Bürgern, die eigenschaftslos und isoliert in Erscheinung treten. → weiterlesen

Zivilgesellschaft als Gefahr für die korrupte politische Klasse

Die Zivilgesellschaft als Gefahr für die korrupte politische Klasse, zu diesem Thema diskutieren Dr. Roxana Stoenescu, Hans Hedrich, Ciprian Ciocan und Karoline Gil am 15. Mai 2018 mit Moderator Razvan Marcu.

Die Veranstaltung findet am 15. Mai, im Rahmen der „Hermannstädter Gespräche“, statt. Beginn der Diskussionsrunde ist 19 Uhr, im Spiegelsaal des Demokratischen Forums der Deutschen in Hermannstadt, in der Sporergasse 1-3. → weiterlesen

Hermannstädter Gespräch will Strategiepapier „Forum 2030“ diskutieren

Im Dezember 2017 kamen in Hermannstadt/Sibiu Mitglieder und Vertreter des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien (DFDR) sowie seiner Regional- und Ortsforen zusammen, um über die eigene Zukunft und die der deutschen Minderheit zu diskutieren. „Das Auseinandersetzen mit der Zukunft ist in jedem Punkt der Vereinsarbeit notwendig“, sagte Benjamin Józsa, Geschäftsführer des DFDR, der die Veranstaltung zusammen mit der Konrad-Adenauer-Stiftung organisierte.

„Wir haben uns in den letzten Jahren sehr darauf fokussiert, die dringenden Sachen zu erledigen, wie die Wahlen. Dabei sind andere Aspekte ins Hintertreffen geraten, miteinander und mit der Basis zu sprechen; herauszustellen, wofür das Forum steht; zu fragen, ob die Angebote des Forums noch zeitgemäß sind und in welche Richtung wir uns entwickeln wollen. Was sind unsere Schwerpunkte? Sind es immer noch die Schwerpunkte wie vor 25 Jahren?“, erklärte Józsa die Notwendigkeit der Klausurtagung.

In den vier Arbeitsgruppen – Jugend, Schule, Politik sowie Kultur und Medien – haben die Teilnehmer einen Tag lang die aktuellen Gegebenheiten diskutiert und Ideen und Wünsche für die Zukunft diskutiert, um diese am Abend im Plenum vorzustellen. → weiterlesen

Hermannstädter Gespräch will Zukunft des Forums diskutieren

Demokratisches forum der Deutschen in Rumänien

Am 8. und 9. Dezember des vergangenen Jahres trafen sich Mitglieder des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien (DFDR) unter dem Titel „FORUM 2030“ zur Klausurtagung in Hermannstadt.

„Wir haben in den letzten Jahren sehr darauf fokussiert, die dringenden Sachen zu erledigen, wie die Wahlen. Dabei sind andere Aspekte ins Hintertreffen geraten, miteinander und mit der Basis zu sprechen; herauszustellen, wofür das Forum steht; zu Fragen, ob die Angebote des Forums noch zeitgemäß sind und in welche Richtung wir uns entwickeln wollen. Was sind unsere Schwerpunkte? Sind es immer noch die Schwerpunkte wie vor 25 Jahren?“, erklärte Benjamin Józsa zur Notwendigkeit der Klausurtagung

Die Ergebnisse der Arbeitsgruppen – Politik, Schule, Jugend, Kultur und Medien – wurden in ein Strategiepapier zusammengefasst und auch schon in den Gremien des DFDR, im Vorstand und in den Regional- und Lokalforen besprochen werden.

Mit ihnen zusammen möchten wir dieses Strategiepapier, aber auch ihre Meinung zur Zukunft des DFDR diskutieren. Die Veranstaltung richtet sich ausdrücklich an ALLE Interessierten, egal ob Forumsmitglied oder nicht

Junge Siebenbürger trafen sich in Freck

Treffen junger Siebenbürger

Schon zum dritten Mal war die Orangerie in Freck/Avrig am Samstag Schauplatz für das Treffen junger Siebenbürger. Über 100 Erwachsene und rund 30 Kinder waren gekommen, um den Nachmittag und Abend gemeinsam zu verbringen, sich kennenzulernen und auszutauschen. Gekommen waren die Gäste aus fast allen Teilen Siebenbürgens, von Klausenburg/Cluj-Napoca bis Kronstadt/Brașov.

Für alle früh angereisten Gäste hatte Gastgeber Arnold Klingeis schon Kaffee und Kuchen aufgetischt, wobei sich über der Brukenthal’schen Sommerresidenz sogar hin und wieder die Sonne blicken ließ und zum Spazieren in der Parkanlage einlud. Die jüngsten Siebenbürger bastelten währenddessen mit Franziska Fiedler Glitzertattoos. → weiterlesen

Hermannstädter Gespräch zum Thema „Bleiben oder Gehen“ fand im Forumshaus statt

Hermannstädter Gespräch

Wenn wir unsere Heimat verbessern wollen, dann müssen wir dies hier tun, in Hermannstadt und in Rumänien, nicht im Ausland, mit diesem beeindruckenden Schlusswort eines Schülers endete das Hermannstädter Gespräch zum Thema „Gehen oder Bleiben?“ Etwa 35 Interessierte, vom Schüler bis zum Greis, waren am Dienstag in den Spiegelsaal des Forumshauses gekommen, um mit Moderatorin Ina Kaiser sowie den Gästen Iustin Curcean, Elisabeth Köber, Alexandra Murăruş und Dr. Ellen Tichy zu diskutieren. → weiterlesen