Ideen und Perspektiven für die Allgemeine Deutsche Zeitung

Alles gesagt? Am 26. November laden wir Sie ein, mit den Redakteuren der Allgemeinen Deutschen Zeitung (ADZ) ins Gespräch zu kommen. Die ADZ ist als nur eine von drei deutschsprachigen Tageszeitungen außerhalb des deutschen Sprachraums ein Aushängeschild für unsere Gemeinschaft. Vor zehn Jahren stand die Zeitung vor einer einschneidenden Veränderung, sollte sie doch in eine Wochenzeitung umgewandelt werden. Dies ist nicht geschehen. Im selben Jahr schaltete die ADZ allerdings eine Internetseite. Heute greifen täglich rund 1.000 Leser auf das Online-Angebot zu, knapp zwei Drittel von ihnen kommt aus Deutschland und mehr als die Hälfte der Leser tun dies mit ihrem Smartphone. Gedruckt werden täglich knapp 3.000 Exemplare.

Lernen Sie die Redakteure aus Bukarest, Kronstadt, Temeswar und Hermannstadt persönlichen kennen und diskutieren Sie mit ihnen Ideen, Herausforderungen und Perspektiven der Zeitung.

Gäste: Klaus Philippi, Michael Mundt und Vlad Popa aus Hermannstadt, Elise Wilk, Laura Căpăţână-Juller und Ralf Sudrigian aus Kronstadt; Andreea Oance, Raluca Nelepcu und Werner Kremm aus Temeswar; Cristina Scărlătescu aus Bukarest.

Beginn des Hermannstädter Gesprächs ist 19 Uhr im Spiegelsaal des Forumshauses (Sporergasse/Str. G. Magheru 1-3).

Die Veranstaltung wird vom Institut für Auslandsbeziehungen finanziert und vom Demokratischen Forums der Deutschen in Hermannstadt organisiert.

Hermannstädter Gespräch: 1918 – Der Höhepunkt der rumänischen Geschichte

Hermannstädter Gespräche Schulgeschichtsbücher

Bereits im Sommer dieses Jahres wurde im Spiegelsaal des Forumshauses in Hermannstadt/Sibiu zum Thema „Autobiografien der Nation: Schulgeschichtsbücher in Rumänien und das Jahr 1918“ diskutiert. Die bilinguale Veranstaltung moderierte ifa-Kulturmanagerin Aurelia Brecht, auf dem Podium saßen Dr. Răzvan Părăianu, Dr. Manuela Marin, Winfried Ziegler, Raul Rognean sowie Prof. Dr. Hans-Christian Maner. Die vom Institut für Auslandsbeziehungen (ifa) finanzierte Veranstaltung wurde vom Demokratischen Forum der Deutschen in Hermannstadt organisiert. Der Osteuropa-Experte von der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz, Prof. Dr. Hans-Christian Maner, gab zum Einstieg in die Veranstaltung einen Vortrag zum Umgang der rumänischen Schulgeschichtsbücher mit dem Anschluss vormalig österreichisch-ungarischer Gebiete an das Königreich Rumänien. → weiterlesen

Deutsch als Schulsprache würde auch Honterus freuen

Gerold Hermann, ehemaliger Leiter der Brukenthalschule

„Lehren und Lernen in Europa“ lautete das Thema des 28. Siebenbürgischen Lehrertages, der am 20. und 21. Oktober von der Schulkommission des Siebenbürgenforums veranstaltet wurde und der in Kronstadt stattfand. Teilgenommen haben rund 180 Lehrerinnen und Lehrer, sowie Kindergärtnerinnen, die in siebenbürgischen Ortschaften tätig sind. Für sie war dieses Treffen, das über das Siebenbürgenforum sowie über die Saxonia-Stiftung finanziert wurde, erneut eine willkommene Gelegenheit zum Austausch, zum besseren gegenseitigen Kennenlernen und selbstverständlich zur Weiterbildung. Denn: „Lehrer lernen lehren“ wie es bei der Vorstellung und Auswertung der Gruppenarbeit im Festsaal des Honteruslyzeums hieß. Das unterstrich, dass gerade im Unterrichtswesen die Lehrkräfte als wichtigster Faktor (wichtiger als die Rahmenbedingungen) sich ständig fortbilden und an neue Entwicklungen anpassen müssen. Nur so kommt man dem allgemeinen Ziel näher– entsprechender Unterricht in deutscher Sprache, der alle (Lehrer, Schüler und im weiteren Sinne Gesellschaft) zufrieden stellt. → weiterlesen

Sachsentreffen in Mediasch im Zeichen der Hundertjahrfeier

Jürgen Porr beim Sachsentreffen in Mediasch

Diesmal nicht auf Wolke Siebenbürgen … sondern „in medias res“

„Ein Jahr nach dem weltweiten Sachsentreffen sehen wir uns wieder ‘in medias res’ – in Mediasch“, beginnt Bischof Reinhart Guib seine Predigt mit einem Wortspiel. Es bezieht sich auf das Motto der diesjährigen Zusammenkunft: „100 Jahre in Rumänien“. Ein wenig verwirrend auf den ersten Blick, sind die Siebenbürger Sachsen doch seit fast 900 Jahren vor Ort! Gemeint sind jedoch die letzten hundert Jahre, seit Siebenbürgen zum Staat Rumänien gehört. Der Wille der Siebenbürger Sachsen, der für den Anschluss an das damalige Königreich Großrumänien eine bedeutende Rolle spielte, war in Mediasch in Worte gefasst und unterzeichnet worden. So steht die Stadt an der Großen Kokel selbstverständlich auch 100 Jahre später wieder „in medias res“ – in der Mitte der Dinge – zum 28. Sachsentreffen am 22. September 2018. → weiterlesen

28. Sachsentreffen in Mediasch

28. Sachsentreffen in Mediasch

Das 28. Sachsentreffen findet in einer Woche, am 28. September 2018, in Mediasch statt. In der Stadt an der Großen Kokel stimmten die politischen Vertreter der Siebenbürger Sachsen am 8. Januar 1919 dafür, den Anschluss ihrer Heimat an das Königreich Rumänien zu unterstützen. Dementsprechend steht das diesjährige Sachsentreffen unter dem Motto „100 Jahre in Rumänien“. → weiterlesen

Siebenbürgische Sommerakademie findet in Birthälm statt

Birthälm, der alte Sitz des Bischofs der evangelischen Kirche der Siebenbürger Sachsen, wird vom 16. bis 23. September die Siebenbürgische Sommerakademie zum Thema „Siebenbürgen einst und heute“ beherbergen. Die Sommerakademie richtet sich an alle Interessierten, egal ob aus Siebenbürgen oder anderen Ländern. „Die hier oder dort Geborenen, nicht mehr die Gebliebenen oder die Gegangenen, will die Sommerakademie ansprechen. Sie will einladen, das in Europa kulturgeschichtlich einzigartige Siebenbürgen, in seiner ethnischen und konfessionellen Vielfalt und Toleranz, am historischen Ort näher kennenzulernen“, heißt es in der Programmbeschreibung. → weiterlesen

Rund 450 Besucher feierten auf der Kirchenburg in Holzmengen

Als die Sonne sich langsam über dem Harbachtal und der Kirchenburg in Holzmengen senkte, bildete das warme rote Licht des nahenden Sonnenuntergangs den Rahmen für „Șatra Elijah“. Die lokale Roma-Musikgruppe spielte das Eröffnungskonzert des Holzstock-Festivals. Etwa 450 Gäste tanzten zwischen dem 17. und 19. August zu einem Dutzend verschiedener Bands, wurden von zwei Akustik-Konzerten in der Holzmenger Evangelischen Kirche überrascht und nahmen an den morgendlichen Yogakursen oder dem Improvisationstheater von Bogdan Sărătean teil. → weiterlesen

Siebenbürgisch-Sächsisch-Wettbewerb fand in Michelsberg statt

Siebenbürgisch-Sächsisch Wettbewerb

In der Michelsberger Kirche war Anfang August wieder die siebenbürgisch-sächsische Mundart zu hören. Knapp zwei Dutzend Teilnehmer stellten sich dem vierten Siebenbürgisch-Sächsischen Sprachwettbewerb und bewiesen ihr Können in den Gebieten Wortschatz, Aussprache und Tradition. In drei Altersgruppen – Kinder (bis 14 Jahre), Jugendliche (15–35) und Erwachsene (ab 36) – galt es die Fragen von Dr. Sigrid Haldenwang zu beantworten, die seit fast 50 Jahren am Siebenbürgisch-Sächsischen Wörterbuch arbeitet und sich wie kaum eine andere im Wortschatz und den Dialekten der Mundart auskennt. → weiterlesen

„Wä? ich síl net sachsesch rieden …“

Am Samstag, den 11. August 2018, findet unter dem Motto von Viktor Kästner am Pfarrhof in Michelsberg der diesjährige internationale Wettbewerb der siebenbürgisch-sächsischen Mundart statt. In drei Gruppen werden Kinder (bis 14 Jahre), Jugendliche (15 – 35) und Erwachsene (ab 36) auf den Gebieten Wortschatz, Aussprache und Tradition herausgefordert. Preise und Diplome warten auf die Gewinner. Der Wettbewerb hat die Aufgabe, das Sächsische als Minderheitensprache zu fördern und steht unter der Schirmherrschaft des Luxemburger Honorarkonsuls Daniel Plier. Das Ziel ist es, vorhandene Elemente aus dem Leben der Siebenbürger Sachsen zu fördern und keine Folklore vorzustellen.

Der Tag beginnt um 10:00 Uhr in der Dorfkirche mit einem Vortrag von Dr. Stefan Cosoroaba zu dem Thema „Die fernen Sachsen. Sächsische Diaspora außerhalb Siebenbürgens in den letzten 500 Jahren“. Danach wird am Pfarrhof in das alte sächsische Handwerk des Strohflechtens eingeführt. Um 11:00 Uhr schließt sich der zentrale Wettbewerb unter Leitung von Dr. Sigrid Haldenwang (Hermannstadt) an. Um 13:00 Uhr wird zu einem Michelsberger Mittagstisch eingeladen. Kaffee und Hanklich sind sowieso selbstverständlich. Anschließend sind literarische Beiträge vorgesehen, wobei Daniel Plier den Anfang macht.

Die Teilnahme ist kostenlos, Spenden sind willkommen. Wegen dem Mittagstisch bitten wir um verbindliche Anmeldungen bis Mittwoch 8. August 2018 per Email an
info.michelsberg (at) gmail.com oder Telefon (RO 0269 561646, DE 08063 6079675). Wegen Anfragen jeder Art bitten wir ekr (at) siebenbuerger.de zu nutzen.

„AUTOBIOGRAFII ALE NAȚIUNII: Manuale de istorie în România și anul 1918“

dezbare sibieni Hermannstädter Gespräche

Istoricul Wolfgang Jacobmeyer consideră că manualele școlare sunt o “autobiografie nationala”. În data de 2 iulie în cadrul Dezbateri sibiene cu tema „AUTOBIOGRAFII ALE NAȚIUNII: Manuale de istorie în România și anul 1918“ pornim discuțiile de la interpretarea lui Jacobmeyer.

În anul centenarului Forumul Democrat al Germanilor din Sibiu dorește să dezbată dezvoltarea interpretărilor evenimentelor din anul 1918, care au dus la schimbări geopolitice profunde pe harta Europei. Cum a fost descrisă marea unire în manualele de istorie interbelice, în cele din epoca comunistă sau după 1989? Există o tendință de a privi evenimetele istorice dintr-o perspectivă a unei evoluții inevitabile care a dus obligatoriu la situația de astăzi? Introducerea în temă o va face istoricul originar din România, domnul Prof. Dr. Hans-Christian Maner de la Universitatea Johannes Gutenberg din Mainz.

În cursul dezbaterii, dr. Răzvan Pârâianu, dr. Manuela Marin, Winfried și Raul Rognean vor face legătura cu problematica manualelor școlare mai actuale din România: Care este problematica și care sunt discuțiile legate de conținutul materiei Istorie? Cine stabilește conținutul manualelor de istorie? Cum ar trebui să fie conceput, din punct de vedere structural și compozițional, un manual școlar pentru a contribui la formarea unei gândiri libere și de ansamblu a elevilor?

Manualele școlare de istorie reprezintă pană și în ziua de astăzi o temă importantă și controversată în România. Acestea contribuie la formarea modelelor de percepție, precum valorile și normele trecutului. Manualele au un rol primordial în construcția și formarea identitătii naționale și în procesul de educare atât în trecut cât și în prezent. Există riscul ca istoria să nu fie privită ca știință, ci ca mijloc pentru inscenarea trecutului, astfel mituri sunt învățate ca fiind adevărul istoric și formează fundamentul unei percepții etnocentrice și naționaliste asupra statului și a națiunii.

Un exemplu reușit pentru un manual de istorie îl oferă Germania și Franța. Manualul germano-francez din anul 2006 este primul manual școlar identic folosit în două state. Tineri germani și tineri francezi învață din același manual istoria propriei țări, istoria țării vecine, a Europei și a lumii. Manualul a fost realizat de o
echipă mixtă de istorici și experți din ambele țări. Oare acest concept poate fi un exemplu pentru România și vecinii ei?

Dezbaterile Sibiene cu tema „AUTOBIOGRAFII ALE NAȚIUNII: Manuale de istorie în România și anul 1918“ vor avea loc în data de 2 iulie la ora 19, în sala oglinzilor, la sediul Forumului German din Sibiu, în strada General Magheru 1-3. Evenimentul are loc în limbile germană și română cu traducere simultană. Intrarea este liberă

La dezbatere participă:

  • prof. dr. Hans-Christian Mahner (Universitatea din Mainz)
  • dr. Răzvan Pârâianu (Universitatea Petru Maior)
  • dr. Manuela Marin (Universitatea Babeș-Bolyai)
  • Winfried Ziegler (Forumul Democrat al Germanilor din Transilvania)
  • Raul Rognean (Forumul Democrat al Germanilor din Sibiu)

Moderator:

  • Aurelia Brecht (Institutul pentru Relații Culturale Externe Stuttgart)

Organizator:

  • Forumul Democrat al Germanilor din Sibiu

Data: 2 iulie 2018, ora 19
Locație: Sala oglinzilor, str. General Magheru 1-3, Sibiu